Basische Ernährung gegen Übersäuerung bei Neurodermitis

basische ErnährungWir alle wollen bis ins hohe Alter fit, leistungsfähig und vor allem gesund bleiben.

Vitalität und geistige Leistungsfähigkeit zählen ebenso dazu.

Durch unsere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten gerät aber unser Säure-Basen-Haushalt zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Doch durch bestimmte Lebensanpassungen- und Gewohnheitsänderungen, wie etwa eine basische Ernährung, können wir diesen Teufelskreis durchbrechen.

Genau das haben meine Freundin und ich auch getan und dabei die Neurodermitis gelindert.

Es war, muss ich ganz ehrlich sein, ein doch eher markanter Wechsel unserer Ernährungsgewohnheiten. Quasi von 180 Grad…

Ich muss aber auch gleich dazu sagen, dass wir sowohl unsere Ernährung, als auch zusätzlich noch einige Lebensweisen angepasst haben.

Beispielsweise halfen und helfen wir unserem Körper regelmäßig zu entsäuern, durch z. B. Basenbäder.  Ich selbst habe zudem noch eine Darmreinigung und Darmsanierung angewandt und zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit nutzen wir einige Übungen zur Kräftigung der mentalen Power.

Jedoch war die Umstellung der Ernährung auf eine basische Ernährung oder besser gesagt zu einer basenüberschüssigen Ernährung die wohl eindrucksvollste Erfahrung.

 

Basische Ernährung – Die Umstellung

 

Ein beispielhafter normaler Wochentag meinerseits sah ernährungstechnisch in der Vergangenheit etwa so aus:

  • 1. Frühstück
    • Milch, Toast, Honig
  • 2. Frühstück
    • Früchtetee, Mischbrot, Wurstaufschnitt, gelegentlich Gemüse und Obst
  • Mittag
    • eher Hausmannskost, wie etwa Kartoffeln, Fleisch, Soße
    • kohlensäurehaltiges Mineralwasser oder Softdrinks
  • Abendbrot
    • Früchtetee, Mischbrot, Wurstaufschnitt, Joghurt, Fertigsalate, ab und zu Obst und Gemüse

 

Jetzt klingt das im ersten Moment nach einer ganz gewöhnlichen Ernährung.

Das stimmt leider auch, da diese Form der Ernährung bei vielen zur Gewohnheit geworden ist.

Dabei ist mein Beispiel, denke ich mal, nicht unbedingt übertrieben. Relativ wenige klassische Fertigprodukte und es geht bestimmt auch schlimmer…

Aber!

Du solltest dir ernste Gedanken machen, ob du so in der jetzigen Form weiterleben oder vielleicht doch mal was anderes ausprobieren möchtest…und zwar eine Ernährungsumstellung zu einer basischen Ernährung.

Die wohl wichtigste Voraussetzung ist dein eigener Wille.

DU musst es zu 100 % wollen!

Nicht nur…naja schauen wir mal, geht schon irgendwie…

Nein! Du musst Dein Leben in die Hand nehmen. Es macht kein anderer für Dich.

Der Erfolg kommt nicht einfach so zu dir, du musst etwas dafür tun…dann, ja erst dann, wird sich auch der Erfolg einstellen und zwar positiv.

Nutze jetzt die Chance deine Haut zu verbessern, dich wohler zu fühlen…und vor allem…den Juckreiz bei Neurodermitis zu verringern.

Bereit?

Gut…und los geht´s.

 

Was bedeutet basisch ernähren?

 

Was ist eigentlich eine basische Ernährung bzw. basenüberschüssige Ernährung?

Nun ja, ich möchte zu Beginn eine Definitionssache klären.

Eine reine basische Ernährung, die sich nur aus basischen Lebensmittel zusammensetzt möchte ich hier nicht darstellen, da diese auf Dauer nicht unbedingt geeignet ist.

Wenn ich von einer basischen Ernährung rede, meine ich eine basenüberschüssige Ernährung. Diese setzt sich, so wie es der Begriff schon sagt, hauptsächlich aus Basen zusammen. Hinzu kommen dann noch Nahrungsmittel, die zu den guten Säurebildnern gehören.

Und genau diese basenüberschüssige Ernährung ist auch die Form, die meine Freundin und ich praktizieren.

Aber auch beispielsweise Fleisch gehört zu unserem Speiseplan. An dieser Stelle halt nur seltener und in möglichst bester Bio Qualität.

So gibt´s nur ab und zu mal Fleisch und nicht täglich, so wie früher. Aber komplett auf Fleisch zu verzichten…nee, das wäre nicht meins. Im Sommer ein schönes Rindersteak grillen oder auch die Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt gehören für mich einfach dazu.

Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, wie er seine Ernährung verändert.

Alles in allem geht es bei uns schon in die Richtung veganer Ernährung, aber wie bereits erwähnt, in etwas abgewandelter Form und nicht ganz so streng. Ich mag die Formulierung… „Das Neue Öko“

Nun zurück zur basischen Ernährung.

 

basische Ernährung – pH-Wert

Wie in meinem Artikel zum Säuren-Basen-Haushalt beschrieben, besitzen alle Lebensmittel die Wasser enthalten auch einen pH-Wert.

Das sind ziemlich viele und mir fällt spontan auch kein Nahrungsmittel ein, wo nicht in irgendeiner Weise Wasser enthalten ist.

Demzufolge ist der pH-Wert mitentscheidend, ob ein Lebensmittel zu den basischen Produkten zählt oder nicht.

Außerdem ist es auch noch wichtig, wie ein Lebensmittel im eigenen Organismus bzw. Körper verstoffwechselt wird, d.h. wie es verwertet wird.

Des Weiteren führt eine basische Ernährung mit basischen Lebensmitteln nicht zu einer Bildung von Schlacken und stärkt die natürliche Darmflora. Aber auch der hohe Gehalt an Vitalstoffen, Antioxidantien und ungesättigte Fettsäuren sind weitere wichtige Eigenschaften einer basischen Ernährung.

Es gibt beispielsweise Nahrungsmittel (etwa Zitrone und Sauerkirsche) die zwar sauer schmecken, aber dennoch zur basischen Ernährung gehören.

Nachfolgend zeige ich dir eine Zusammenstellung, die dir einen Ausblick über die Vielfalt an basischen Lebensmittel geben soll.

 

Basische Lebensmittel

Obst:

  • Apfel
  • Ananas
  • Banane
  • Birne
  • Erdbeere
  • Heidelbeere
  • Süß- und Sauerkirsche
  • Kiwi
  • Mango
  • Mandarine
  • Melone (Honig- und Wassermelone)
  • Nektarine
  • Orange
  • Olive
  • Pfirsich
  • Pflaume
  • Stachelbeere
  • Zitrone
  • usw.

Gemüse, Pilze:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Gurke
  • Möhre
  • Kartoffel
  • Knoblauch
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Paprika
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Spargel
  • Sellerie
  • Süsskartoffel
  • Tomate
  • Zwiebel
  • usw.

Kräuter, Salate, Gewürze:

  • Basilikum
  • Brennnessel
  • Dill
  • Eisbergsalat
  • Ingwer
  • Kopfsalat
  • Kresse
  • Kümmel
  • Meerrettich
  • Petersilie
  • Pfeffer
  • Pfifferling
  • Rosmarin
  • Rucola
  • Schnittlauch
  • Steinpilz
  • Thymian
  • usw.

basische Getränke:

  • stilles Wasser
  • Kräutertee
  • Brennnesseltee
  • Smoothies (nur selbst gemacht -> sowohl grüne als auch fruchtige)

Sonstiges:

  • Weizenkeimlinge
  • Sprossen (z. B. Brokkoli, Hirse, Leinsamen)
  • Mandeln
  • usw.

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/saure-basische-lebensmittel-3.pdf

 

Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung sollte zu etwa 80% aus Basen und 20% aus guten Säurenbildnern bestehen. Doch was sind jetzt gute Säurebildner?

Zu den guten Säurebildnern zählen beispielsweise:

  • Dinkelbrot
  • Hirse
  • Mais
  • Walnüsse
  • Haselnüsse
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • tierische Produkte in kleinen Mengen wie etwa Eier oder Fisch in bester Bioqualität
  • usw.

An der Aufstellung kannst du erkennen, wie vielseitig doch eine basische Ernährung sein kann.

Es muss nicht nur Wasser und Salat sein.

Nicht zu finden sind vor allem Milchprodukte, sämtliche Fertigprodukte, Getreideprodukte, Ketchup, Süßungsmittel, Zucker, Kaffee und Alkohol.

 

Basischer Ernährungsplan – Alles auf Anfang

 

Jetzt fragst du dich sicher wie so ein Beispiel für eine basische Ernährung aussehen kann und wie man basische Nahrungsmittel in den Alltag integriert. Das sieht bei mir jetzt so aus:

  • 1. Frühstück
  • 2. Frühstück
    • Obstsalat (z.B. Apfel, Heidelbeeren, Weintrauben)
    • Gemüse (z.B. Möhre, Gurke, Kohlrabi)
    • Dinkelbrot oder Maiswaffeln mit veganen Brotaufstrich, Salat und Zwiebel
    • Kräutertee
  • Mittag
    • beispielsweise Eintopf, Dinkelnudeln mit Pesto, Kartoffelgulasch oder Bircherkartoffeln
    • stilles Mineralwasser
  • Abendbrot
    • Gemüsesuppe
    • Maiswaffeln mit veganen Aufstrich
    • ausgewähltes Gemüse
    • Kräutertee
    • kein Obst

Du siehst also, dass sich im Vergleich zum Anfang doch so einiges geändert hat.

 

Wie die „normale“ Ernährung wirkt

 

Wenn ich jetzt so zurück denke ist es schon krass.

Da ernährt man sich Jahrzehnte lang von bestimmten Lebensmitteln wie etwa Milchprodukten und merkt erst im Nachgang, dass diese eigentlich für den eigenen Körper nicht gesund sind.

Auch Wurst und normales Brot aus Weizen nimmt man einfach so zu sich, obwohl auch das nicht zu einer gesunden Ernährung gehören muss.

Gerade Weizen, mit seinen glutenhaltigen Eigenschaften, kann im Darm zu Ablagerungen führen. Dadurch kann der normale Nährstoffübergang zum Blut nicht mehr stattfinden. Unsere allseits bekannten Zivilisationskrankheiten, wie Hauterkrankungen, Allergien, Arthrose usw. können dann die Folge sein.

Aus meiner Sicht sind die heutigen Zivilisationskrankheiten Ergebnisse einer Übersäuerung des Menschen bzw. menschlichen Körpers.

Das beeindruckende bei der basischen Ernährung ist die Auswirkung auf den ganzen Körper.

Und diese ist äußerst positiv!

Man fühlt sich frischer, leistungsfähiger und gestärkter.

Einiges möchte ich aber kurz noch aufführen.

Das Gefühl satt zu sein ist anders. Man fühlt sich zwar satt, aber es ist nicht dieser pappsatte Eindruck vorhanden. Es ist einfach angenehmer, auch irgendwie leichter im Bauch.

Zudem hatte ich vor der Ernährungsumstellung teilweise Heißhungerattacken auf Süßes.

Solche Attacken, egal auf welches Lebensmittel, sind ein Zeichen des Körpers, dass ihm etwas fehlt…und das ist in diesem Moment nicht gerade die Tafel Schokolade aus dem Schrank, die wir dann in uns rein stopfen.

Das sind an dieser Stelle Nährstoffe, Vitamine und wichtige Mineralien, die wir im frischen Obst und knackigem Gemüse finden.

Um herauszufinden welche Nahrungsmittel zusätzlich sehr gut schmecken und wunderbar zur basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung passen, habe ich diese sehr mineralstoffreichen Nahrungsmittel getestet.

 

Basische Ernährung im Alltag

 

Wer kennt sie nicht?

Heißhungerattacken…

Aber soll ich dir was sagen…Diese Heißhungerattacken auf säurehaltige Lebensmittel, wie beispielsweise Schokolade & Co., sind komplett verschwunden.

Auch hält sich der Appetit auf Wurst bzw. Aufschnitt sehr in Grenzen. Das Verlangen danach fehlt einfach…

Und eines muss ich noch sagen. Ich hätte vor ein paar Monaten selbst nicht gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber…

…diese veganen Aufstriche sind echt lecker. Man isst sich diese auch nicht über. Außerdem kannst du diese nach Belieben verfeinern. Ein Salatblatt drauf, Zwiebeln dazu, Petersilie, Schnittlauch und fertig ist es…

Darüber hinaus ist es wichtig über den Tag verteilt viel zu trinken.

Stilles Wasser sollte unbedingt dazu gehören. So in der Summe… 2,5 bis 3 Liter, sollten es am Tag schon sein. Also Finger weg von zuckerhaltigen Softgetränken.

Fruchtsäfte

Aber auch Fruchtsäfte sollten aufgrund ihres hohen Gehaltes an Fructose und den Konservierungsmitteln wie etwa Zitronensäure (früher als E330 bezeichnet) oder synthetische Ascorbinsäure vermieden werden.

Eine basische Ernährung sollte immer einer, so wie aktuell viel zu oft vorzufindenden, säureüberschüssigen Ernährung vorgezogen werden.

Ein Übermaß an tierischen Eiweißen und Fetten, Konservierungs- und Zusatzstoffen, Salz und Zucker machen den Körper auf Dauer krank und anfällig.

Du solltest dir dessen bewusst sein und für dich entscheiden, wie deine Zukunft aussehen soll.

Sogenannte „Basenpulver“ können den Körper bei der Umstellung der Ernährung unterstützen. Einige dieser Nahrungsergänzungsmittel habe ich für dich getestet, um dir zu zeigen welche KRAFT in ihnen steckt.

Meiner Freundin und mir  sind die Vorzüge einer basischen Ernährung nur zu gut bekannt. Auch weil wir gesehen haben, wie sich das Hautbild stark verbessert hat und wir einfach generell fitter und leistungsfähiger geworden sind.

Die Vorteile überwiegen. Leider können wir die Vergangenheit nicht mehr ändern und so hätten wir uns wohl viele Juckreizschübe ersparen können.

Deshalb…nutze jetzt die Chance deine Gesundheit zu verbessern! Nicht nur für deine Haut, sondern für die Gesundheit deines ganzen Körpers.

Alles Gute!

Daniel

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Daniel
 

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